Glossar
Nachehelicher Betreuungsunterhalt
Nach der Scheidung kann ein Ehegatte wegen der Pflege oder Erziehung eines gemeinsamen Kindes mindestens drei Jahre lang Unterhalt verlangen. Eine Verlängerung ist möglich, wenn das unter Berücksichtigung von Kindesbelangen und der Kinderbetreuung während der Ehe der Billigkeit entspricht.
- Begriff
- Nachehelicher Betreuungsunterhalt
- Stand
- 12. September 2026
Was dahinter steckt
Rechtsgrundlage ist Paragraf 1570 BGB. Die Dreijahresfrist beginnt mit der Geburt des Kindes, nicht mit der Scheidung, kann sich aber verlängern, wenn keine ausreichende Kinderbetreuung verfügbar ist oder die Arbeitsteilung während der Ehe berücksichtigt werden muss.
Anders als der Trennungsunterhalt ist der nacheheliche Unterhalt an eng definierte gesetzliche Tatbestände geknüpft, der Betreuungsunterhalt ist einer der wichtigsten davon.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Paragraf 1570 BGB, Unterhalt wegen Betreuung eines Kindes, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de,
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Stand dieser Angaben: 12. September 2026.